Diese Seite nutzt Cookies, um die Bedienung der Seite regelmäßig zu verbessern. Durch Verwendung dieser Webseite erklären Sie sich hiermit einverstanden. Weitere Infos

OK

Anwendung

Wie werden Mistelpräparate verabreicht?

Mistelpräparate werden als Injektion unter die Haut gespritzt (subkutan), da bei einer Anwendung in Form von Tropfen die darin enthaltenen Eiweißverbindungen über den Magen-Darm-Trakt verdaut werden können. Die Injektion ist dabei ähnlich wie beim Spritzen von Insulin. Sie kann nach Anleitung durch den Arzt vom Patienten selbst durchgeführt werden.

Welche Nadel/Kanüle und welche Spritze ist für die Injektion geeignet?

Bewährt hat sich eine Kanüle von 0,4 x 19 mm und eine 2ml Spritze. Es kann aber auch beim behandelnden Therapeuten nachgefragt werden, welche Kanüle benutzt wurde.

Gibt es einen idealen Zeitpunkt für den Therapiebeginn?

Je nach Zielsetzung ist die Gabe von Mistelpräparaten zu ganz unterschiedlichen Zeitpunkten eines Behandlungskonzepts und bei unterschiedlichen Erkrankungsstadien möglich. Grundsätzlich gilt aber, je früher damit begonnen wird, desto besser ist die Wirkung. Man beginnt also möglichst sofort nach der Diagnosestellung.

Welche Injektionshäufigkeit/-intervalle werden empfohlen?

In der Regel werden Mistelpräparate zwei- bis dreimal wöchentlich gespritzt. Eine individuelle Anpassung erfolgt durch den Arzt. Gerade in den ersten Behandlungsjahren hat sich aber ein Injektionsrhythmus von dreimal pro Woche bewährt (z.B. Montag, Mittwoch, Freitag).

Welches sind die Kennzeichen einer wirksamen Dosierung?

Es kann eine Hautrötung (auch mit Verhärtung, Juckreiz, Schwellung oder Überwärmung) bis maximal 5 cm Durchmesser um die Einstichstelle oder eine Temperaturerhöhung auf bis zu 38°C auftreten. Weiterhin kann eine Verbesserung des Allgemeinzustands festgestellt werden, was mit einer Zunahme von Appetit und Gewicht, Normalisierung von Schlaf, Wärmeempfinden und Leistungsfähigkeit, einer geringeren Infektanfälligkeit, Aufhellung der Stimmungslage und Zunahme von Lebensmut, Selbstregulationsfähigkeit und Initiativfähigkeit einhergeht. Dabei ist zu erwarten, dass sich die Lokalreaktionen im Laufe der Misteltherapie abschwächen bzw. ausbleiben.

Wie lange wird ein Mistelpräparat gespritzt?

Eine Misteltherapie wird solange fortgesetzt, wie die Tumorerkrankung andauert. Darüber hinaus hat es sich bewährt, die Therapie in Abhängigkeit vom Rezidivrisiko (Rückfallrisiko) weiterzuführen. Dies bedeutet in den meisten Fällen eine Fortsetzung der Therapie über ca. fünf Jahre ab dem Diagnosezeitpunkt bzw. nach der Operation oder auch länger (z.B. Mamma- oder Kolonkarzinom).

Sie verlassen die Webseite der Iscador AG

Sie verlassen die Webseite der Iscador AG und gelangen auf die Webseite eines anderen Anbieters. Die dort publizierten Inhalte sowie deren Gestaltung sind ohne Mitwirkung der Iscador AG erstellt worden und unterliegen der ausschließlichen Verantwortung des anderen Anbieters. Die Iscador AG übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität dieser Informationen und allfälligen Folgen aus deren Verwendung. Wenn Sie die vorstehenden Hinweise akzeptieren, bestätigen Sie dies mit Einverstanden.